Frühjahrsanfang im Stadtteilzentrum Adalbertstraße – POLITALK

„Die Menschen vergessen, was du sagst und was du tust. Aber wie sie sich in deiner Gegenwart gefühlt haben, vergessen sie nie!“ (Maya Angelou)

Nicht immer, wenn sich Menschen miteinander unterhalten, befinden sie sich in einem Dialog. Die dialogische Haltung und die Dialogrunden als Instrument bieten
eine ganz wunderbare Möglichkeit zum Dialog. Häufig entstehen in solchen Runden „Magic Moments“, an die wir uns noch lange erinnern. Es geht nicht um
Zielerreichung, es geht nicht um Überzeugungskraft oder Problemlösung. Es findet vielmehr ein entschleunigter Austausch mit Tiefgang zu Fragestellungen statt, die uns bewegen. Dabei stehen Wertschätzung und Respekt gegenüber allen Dialogpartner*innen im Vordergrund. Aber auch das Bewusstsein darüber, dass wir
uns immer auch als Lernende betrachten sollten, das Zuhören zu genießen, von Herzen zu reden und von sich und nicht über andere zu sprechen, gehören zu den Dialogkompetenzen.

Am 21.04., fand im Stadtteilzentrum Adalbertstraße unser diesjähriger Frühjahrsempfang unter dem Titel „POLITALK“ statt. Die Veranstaltung war gut
besucht und bot von 15 bis 19 Uhr einen intensiven und offenen Austausch zwischen Politik, Fachkräften, Kooperationspartner*innen, Ehrenamtlichen und weiteren Gästen.

Unter der Leitfrage „Wie wollen wir in dieser Stadt Berlin gemeinsam leben und was können wir dafür tun, damit es gelingt? Was benötigen wir hierfür von der Politik?“ diskutierten die Teilnehmenden in drei parallel stattfindenden Dialogräumen:

Raum 1:
Politische Teilhabe und ehrenamtliches Engagement in der Berliner Migrationsgesellschaft. Im Fokus standen Fragen nach gemeinsamer
Stadtgestaltung, nach konkreten politischen Maßnahmen zur Einbindung postmigrantischer Perspektiven sowie nach der Rolle von Politik in diesen Prozessen.

Raum 2:
Vielfalt und Inklusion. Diskutiert wurden unterschiedliche Verständnisse von Inklusion, notwendige strukturelle Veränderungen sowie die Frage, ob es vor allem
mehr Ressourcen oder ein grundsätzliches Umdenken braucht.

Raum 3:
Frühkindliche Bildung. Im Zentrum standen die Bedarfe von Kindern sowie die jeweiligen Beiträge von Eltern, Fachkräften und Politik zur Gestaltung guter
Bildungsbedingungen.

Wir danken allen Gäst*innen herzlich für ihre Teilnahme, ihre Offenheit und die engagierten Beiträge in den Dialogrunden. Ein besonderer Dank gilt unseren Kolleg*innen sowie die Kooperationspartner*innen, Projekten und Ehrenamtlichen, die durch ihre Unterstützung, Mitwirkung und Engagement diese Veranstaltung ermöglicht haben.

Ein besonderer Dank gilt den anwesenden Politiker*innen für ihre Zeit und ihre
Bereitschaft, sich auf dieses dialogische Format einzulassen:

  • Sevim Aydın (SPD), Mitglied des Abgeordnetenhauses Berlin
  • Ülker Radziwill (SPD), Mitglied des Abgeordnetenhauses Berlin
  • Regine Sommer-Wetter (Die Linke), stellvertretende Bezirksbürgermeisterin und
    Stadträtin für Arbeit, Soziales und Bürgerdienste Friedrichshain-Kreuzberg
  • Max Kindler (CDU), Stadtrat für Jugend, Familie und Gesundheit Friedrichshain-
    Kreuzberg
  • Kübra Beydaş (Bündnis 90/Die Grünen), Direktkandidatin zum Abgeordnetenhaus
    Berlin
  • René Perez-Dominguez (Die Linke), Mitglied der BVV Friedrichshain-Kreuzberg,
    Fraktionsvorsitzender

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