11.09.06

Fachtagung Pflege

 

Fotos: MiA/AWO BZ

Interkulturelle Öffnung von Pflege- und Gesundheitseinrichtungen bedeutet, dass die Einrichtungen ihre Regelangebote an die Bedürfnisse von Migrantinnen und Migranten anpassen und somit eine bedarfsgerechte Versorgung für alle Menschen ermöglichen. Als ein integrationspolitisches Ziel wird dieses Prinzip der Chancengleichheit seit längerem angestrebt. Doch wie kann es konkret umgesetzt werden?

 

Um die Möglichkeit zu schaffen, die vielfältigen Aspekte der interkulturellen Öffnung praxisnah zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen führte der Projektverbund „QiA - Qualifizierung für interkulturelle Arbeit“, dem das AWO-Projekt „Migrantinnen in die Arbeitswelt“ angehört,  am 11. September 2006 die Veranstaltung „Interkulturelle Orientierung von Pflege- und Gesundheitseinrichtungen in Berlin - Erfahrungen aus der Praxis„ durch. Die in der Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz durchgeführte Fachtagung richtete sich insbesondere an Leitungskräfte und Qualitätsbeauftragte von Berliner Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen, die sich im Prozess der interkulturellen Öffnung befinden oder einen solchen anstreben. Etwa 60 Mitarbeiter aus Pflege- und Gesundheitseinrichtungen kamen unserer Einladung nach.

 

Auf dem Podium diskutierten Vertreter ambulanter und stationärer Pflegeeinrichtungen, der Senatsverwaltung und des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen. Eine rege Diskussion mit zwischen Teilnehmern und Referenten schloss sich an.



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