11.06.07

Interkultureller Garten Perivoli

 

Motto: "Lasst die Fremde zur Heimat werden, aber nicht die Heimat zur Fremde".

Foto: Filiz Müller-Lenhartz

Foto: Filiz Müller-Lenhartz

Foto: Filiz Müller-Lenhartz

Foto: Filiz Müller-Lenhartz

Foto: Susanne Koch

Foto: Susanne Koch

Foto: Susanne Koch

Foto: Susanne Koch

Im Juni waren wir eingeladen, die interkulturellen Gärten Perivoli in Berlin Neukölln zu besuchen. Eine Gruppe polnischer, türkischer und deutscher Senioren hat sich dafür interessiert.

 

Die MitarbeiterInnen/KollegInnen, die griechisch und türkischer Herkunft sind, empfingen uns mit Tee, Kaffee und Kuchen. Von unserer Gruppe hatten auch alle etwas zum Essen mitgebracht. Dann wurde ein interkultureller Tisch gedeckt und gemeinsam gegessen und geplaudert.

 

Dann wurden wir durch die Gärten geführt. Sie werden von Leuten unterschiedlichster Herkunft zusammen betrieben. Manchmal wird wohl sehr viel "diskutiert", aber es macht insgesamt auch sehr viel Spass!

 

Der Interkulturelle Garten Perivoli (griechisch für "Garten") ist aus dem To Spiti, einem interkulturellen Frauen- und Familienzentrum in Trägerschaft der Diakonie in Neukölln hervorgegangen. Das Zentrum To Spiti (griechisch für "Zuhause") wurde 1980 in Berlin-Neukölln gegründet und ist seit über 25 Jahren eine dauerhafte Anlaufstelle und ein Ort des interkulturellen Austausches für eine Vielzahl der über 10.000 in Berlin lebenden Frauen und Familien griechischer Herkunft. Unter dem Motto: "Lasst die Fremde zur Heimat werden, aber nicht die Heimat zur Fremde", werden im interkulturellen Frauen- und Familienzentrum To Spiti zahlreiche Aktivitäten und Projekte durchgeführt.

 

Eines der Projekte ist der im Oktober 2002 entstandene Interkulturelle Garten Perivoli, dessen Idee aus der Initiative griechischer SeniorInnen im Zentrum entstanden und gewachsen ist. Das im Stadtteil Britz (Bezirk Neukölln) gelegene Grundstück wurde dem Träger des interkulturellen Gartenprojekts Förderverein To Spiti e.V. vom Bezirksamt Neukölln zur Verfügung gestellt. Im ersten Jahr wurde der 3500 Quadratmeter große Garten ausschließlich von BesucherInnen des Zentrums und aus Mitgliedern des Fördervereins To Spiti gemeinsam bewirtschaftet.

 

Mehr Informationen unter www.stiftung-interkultur.de/prop0g.htm



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