20.01.15

Reisebericht Polen

 

Gebannte Augen staunen – teils verträumt, teils ungläubig angesichts der beeindruckenden Bilder. Aufmerksam folgen alle der Geschichte.

 

Was sich am Dienstag, den 20. Januar im Spiegelsaal des AWO Begegnungszentrums abspielte, hätte der Atmosphäre eines Puppentheaters für Kinder entsprechen.

 

Jedoch handelte es sich hier nicht um ein Spiel, sondern um Erlebnisse und Eindrücke einer Bildungsreise nach Polen. Die Spannung war dieselbe.

 

In einem von eindrücklichen Bildern unterstützten Vortrag brachte Susanne Koch den Besucher_innen des Begegnungszentrums die jüdische Geschichte Polens nahe. Die reichhaltige und die traurige Geschichte. Die Gräueltaten der Nazis haben tiefe Narben auf polnischem Boden hinterlassen. Mit viel Energie haben die Polen sich dieser Bürde angenommen und halten die Erinnerungskultur in außergewöhnlicher und beeindruckender Weise aufrecht.

 

Susanne Koch hat bei ihrem Vortrag nicht nur von der jüdisch-polnischen Geschichte erzählt, sondern auch von der Schönheit und Idylle des polnischen Südostens.

 

Einige erinnerten sich an eigene Kindheitsbilder. Andere waren fasziniert von den Eindrücken, die Susannes Bilder von Städten wie Zamosc oder Lublin hinterließen.

 

Am Ende war allen klar – eine Reise nach Polen ist jede Mühe wert.



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