03.09.14

Voneinander lernen: Internationale Studiengruppe zu Besuch im AWO Begegnungszentrum

 

Die Aufgaben heutiger Integrationspolitik sind eine Herausforderung. Wie verhält sich die Politik gegenüber Migrant_innen? Wie kann man ihnen eine repräsentative Stimme geben? Was bedeuten Integration und Inklusion und wie kann man diese Worthüllen mit Leben und Realität füllen?

 

Im Rahmen des EU-geförderten Projekts Fostering political participation and policy involvement of immigrants in 9 central and Eastern EU countries tauschen sich Vertreter verschiedener europäischer Länder über positive und negative Erfahrungen in ihren Ländern aus. Sie versuchen so die Migrationspolitik in ihren Ländern voranzutreiben und zu verbessern.

 

Nach einem ersten Treffen in Malmö, Schweden fand ein weiteres Treffen am 02. und 03. September  in Berlin statt. Schwerpunkt dieser zweiten Studienreise war die Rolle, die beratende Gremien für die politische Stimme von Migrannt_innen spielen. Kein Wunder, dass dieses Treffen im Herzen Kreuzbergs stattfand, wo 1971 der erste Ausländerbeirat der Bundesrepublik gegründet wurde. Eröffnet wurde die Studienreise von AWO Bundesvorstands Mitglied Frau Brigitte Döcker und AWO Kreisverband Spree-Wuhle Vorstandsvorsitzenden Robert Schwind. Prominente Gäste waren u.a. Riza Baran, Gründungsmitglied des ersten Ausländerbeirates und Regina Reinke, frühere Beauftragte für Migration und Integration im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg.

 

Wir sind sind froh, dass wir Gastgeber für dieses interessante Treffen sein durften. Wir blicken zurück auf einen spannenden Dialog, tolle Gäste und freuen uns auf das nächste Treffen.



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